Ein Theater, das Schule machen wird

LEB-Werkhof baut Podeste für Willms-Gymnasium

Nazem Omar, Planer und Spezialist für Metallarbeiten

Unter maßgeblicher Beteiligung des Werkhofes Delmenhorst entsteht ein großes Lese-Amphitheater im Gebäude des Willms-Gymnasiums. Damit setzt das LEB-Projekt mit der Schule erfolgreich eine Zusammenarbeit fort, welche im letzten Jahr mit der Fertigung von Stehpulten begann.

In Gemeinschaft mit der Schülervertretung des Gymnasiums ist kürzlich das erste Treppenpodest eingeweiht worden, das nur einen Teil des Lese-Amphitheaters für die Klassenstufen 5 bis 7 ausmacht und bereits im Einsatz ist. „Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Treppenpodest äußerst gerne, um gemütlich zu lesen oder auch mal ein Gesellschaftsspiel zu spielen“, erzählt Schulleiter Stefan Nolting. Das Gebäude habe sich neuen Anforderungen stellen müssen, die durch den Umzug einiger Klassen von der ehemaligen Außenstelle am Pestalozziweg in das Hauptgebäude entstanden sind. „Wir müssen viele Räume neu denken, damit wir attraktive Spiel-, aber auch Rückzugsräume für unsere jüngsten Klassengemeinschaften schaffen.“ Deswegen gebe es nun neben einem Soccerfeld in Kürze auch einen Indoor-Bewegungszirkel sowie eine völlig neu konzipierte Schulbücherei, so Nolting weiter, der die Fächer Deutsch und Politik-Wirtschaft unterrichtet.

Dank einer Spende der LzO-Stiftung Delmenhorst in Höhe von 4.000,-€ an den Förderverein der Schule ist es für die Bildungseinrichtung möglich, das Projekt zu realisieren. Dazu wurde der LEB-Werkhof beauftragt, ein aufwändiges Stahlrohrgerüst für den Unterbau des ersten Treppenpodests zu fertigen. „Die Mitarbeiter der Schweißwerkstatt haben großartige Arbeit geleistet", zeigt sich Studiendirektor und Koordinator Klaas Wiggers überzeugt. Wie bei Gerüst Nummer eins wird die Tischlerei der Stadt Delmenhorst anschließende Holzarbeiten für das zweite Podest übernehmen und dabei Regale integrieren. „Der Stahlunterbau für das zweite Exemplar ist so gut wie fertiggestellt“, verkündet LEB-Werkstattleiter Roger Niedenführ stolz. So entsteht nun Stück für Stück, da, wo früher Bibliothek und Hausaufgabenraum waren, das Lese-Amphitheater.

                    

Zurück