Freitags geht es in den Garten

„CTS“ und „b-wohnen“ kultivieren Grundstück in Haarenstroth

Mitarbeitende aus beiden LEB-Betrieben haben seit April gemeinsam begonnnen, den Garten des sozialen Wirtschaftsbetriebes (SWB) bei Neuenkruge neu anzulegen. Inzwischen gibt es sogar erste Ernteerfolge.

Das „Coffee to stay“ (CTS) im Bad Zwischenahner Langenhof hat nach unliebsamen Corona-Monaten seit Mitte März wieder seine Pforten geöffnet. Die Verantwortlichen des interkulturellen Begegnungs- und Mitmachcafés begnügten sich damit aber nicht, sondern ließen ihrem Tatendrang nur einen Monat später die Gartenarbeit folgen.

So bekommt das zur „b-wohnen“-Werkstatt gehörige Gelände nun eine neues Gesicht. Hier am Neuenkruger Damm gab es früher schon einmal einen Nutzgarten der LEB: „Jetzt ist der Plan, dort wieder Struktur hineinzubringen“, sagt CTS-Projektleiterin Meike Witte. „Anfangs war es ein Kampf gegen die Brombeerbüsche“ beschreibt sie das mitunter mühselige Unterfangen.

Vorangetrieben hat das Projekt vor allem Jens Koopmann vom SWB, um die gewonnene Fläche in Zukunft für die Präsentation von Kleinwohnräumen nutzen zu können. An der Stelle enstand die Idee zur Kooperation mit dem CTS, denn für ein paar zusätzliche Beete war noch ausreichend Platz. Kurzerhand hat Koopmann für diese Zwecke Gartengeräte sowie einen Pflanztisch geschweißt und mit ein paar Kollegen einen Gewächshaustunnel errichtet. Letzterer stammt aus dem früheren LEB-Werkstattprojekt in Haarenstroth und landete über Umwege zunächst 2016 in Ganderkesee. Da dort aber seit Kurzem kein Garten mehr bewirtschaftet werden kann, ist der Tunnel nun zu seinem ursprünglichen Einsatzort zurückgekehrt. Darüber freut sich nun insbesondere CTS-Anleiterin Kristina Lohrberg, die seit einiger Zeit jeden Freitag mit einem Teil der Teilnehmenden des Cafés hier im neu angelegten Garten arbeitet. Gesät bzw. gepflanzt wurden unter anderem Zucchini, Kartoffeln, Rauke, Mangold und Tomaten – und die ersten Radieschen konnten bereits geerntet werden.

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