Winterzeit ist Holzzeit in Wildeshausen

Pferdestärken statt Seilschlepper

Unser LEB-Naturschutzprojekt setzt auf ein traditionelles und umweltschonendes Verfahren. Im Sinne der Nachhaltigkeit nutzt das Werkstattprojekt Wildeshausen der Ländlichen Erwachsenenbildung ein Rückepferd zum Auslichten des Baumbestandes. So haben heimische Arten wie der Gagelstrauch oder die Wildorchidee wieder eine Chance sich auszubreiten. Die Arbeiten geschehen im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises und des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Aber was ist denn nun ein „Rückepferd“ überhaupt?

Ja, tatsächlich handelt es sich hier um ein echtes Pferd! Das Rückepferd ist ein speziell ausgebildetes Arbeitspferd, welches Bäume und Geäst aus unwegsamen Gelände zum nächste Waldweg oder zu einem Holzsammelplatz bringen. Auf diese Weise wird der Boden geschont, so dass heimische Pflanzenarten wieder eine Chance bekommen und der Boden nicht verdichtet wird. Seilschlepper dagegen sind teuer und deutlich weniger wendig.

So soll bis Ende Februar mit Hilfe von Bart, dem Haflinger von Verena Heine, Anleiterin in der LEB-Werkstatt sowie Peter Thieß, dem Leiter des LEB-Naturschutzprojektes sowie mehreren Mitarbeitern der Boden einer Feuchtfläche bei Dötlingen in den ursprünglichen Zustand versetzt werden.

 

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